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BKK Bonusmodell

Mit folgender "Gesundheitsprämie" möchten wir für alle EY BKK-Versicherten einen zusätzlichen Anreiz schaffen, nachhaltig etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten unserer Versicherten

Von diesem BKK Bonusmodell profitieren alle Versicherten, die sich um ihre Gesundheit und Vorsorge kümmern. Für die erfolgreiche Teilnahme an unserem Bonusmodell zahlen wir Ihnen 50 € in bar oder einen erhöhten Zuschuss zu Vorsorge- oder Gesundheitsmaßnahmen von bis zu 150 €. Sie entscheiden selbst für was, ob für Brillen, Massagen, Nahrungsergänzungsmittel oder die Behandlung beim Heilpraktiker. Sie haben die Wahl!
 

EXTRA:

Die EY BKK belohnt Sie und Ihre Familie, wenn Sie an unserem Bonusmodell teilnehmen. Wir erstatten Ihnen zusätzlich, nach Vorlage der Police, sowie einem Zahlungsnachweis für das beantragte Kalenderjahr,  bis zu 15 Euro für eine Auslandsreisekrankenversicherung pro Teilnahmejahr.

Die Voraussetzungen:

Teilnehmen am Bonusprogramm können alle Mitglieder (Beitragszahler) der EY BKK. Einen Bonus erhalten Sie, wenn Sie selbst und Ihre mitversicherten Familienangehörigen im jeweiligen Kalenderjahr die nachfolgend aufgeführten Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen und personenbezogene, geeignete Nachweise erbringen (Bestätigung der Ärzte im EY BKK Bonusbogen).

1. Der Versicherte nimmt ab dem 35. Lebensjahr alle drei Jahre an einer ärztlichen Gesundheitsuntersuchung gem. § 25 Abs. 1 SGB V teil. (sofern die Altersgrenze erreicht ist)

2. Der Versicherte nimmt jährlich (Frauen ab dem 20., Männer ab dem 45. Lebensjahr) an einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung gem. § 25 Abs. 2 SGB V teil. (sofern die Altersgrenze erreicht ist)

3. Mitversicherte Kinder nehmen die nach § 26 Abs. 1 SGB V vorgesehenen Kinder-Untersuchungen für den Zeitraum des jeweiligen Kalenderjahres vollständig in Anspruch.

4. Der Versicherte (Erwachsene einmal in jedem Kalenderjahr, Kinder ab dem vollendeten 6. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr halbjährlich) nimmt an den zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen gem. § 28 Abs. 2 SGB V teil.
 

Ein Anspruch auf den jährlichen Zuschuss und die Erstattung der Kosten für eine Auslandskrankenversicherung besteht nur, wenn die Leistung spätestens bis zum 31. März des folgenden Kalenderjahres beantragt wird, eine gültige Mitgliedschaft für das beantragte Jahr und am 01.01. des laufenden Jahres ein ungekündigtes Versicherungsverhältnis besteht. (Satzung der EY BKK § 25)

Die Prämien

Variante 1: Finanzielle Prämie von 50 €
Beitragszahlende Mitglieder der Ernst & Young BKK erhalten pro Kalenderjahr 50 € von uns ausbezahlt.

Variante 2: Zuschuss zu Gesundheitsmaßnahmen von bis zu 150 €
Die Ernst & Young BKK beteiligt sich mit einem Zuschuss von bis zu 150 € jährlich an den Kosten für Vorsorge- oder Gesundheitsmaßnahmen, die privat finanziert werden:
 

  • Ambulante Kuren im Ausland
  • Apothekenrechnungen (Für Gesundheitsartikel, z. b. rezeptfreie Medikamente, Tena Lady, Vitaminpräparate, etc.)
  • Brillen und Kontaktlinsen
  • Gesetzliche Zuzahlung für Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel, Kuren, Krankenhäuser
  • Gesundheitsartikel allgemein (Z. B. Infrarotmassagegerät, Rotlampe, Massagematte, Heizdecke, Inhaliergerät, Einlagen, Blutdruckmessgerät, Bandagen, elektrische Zahnbürsten, glutenfreie Nahrung, etc.)
  • Gesundheitsleistungen allgemein (Z. B. Massagen, professionelle Zahnreinigung, sämtliche IGEL-Leistungen (Leistungen, die der Arzt über die kassenärztliche Versorgung hinaus anbietet), Hydrojet-Therapie, Brainlight (Shiatsu-Massage-Systeme) und Einlagerung von Nabelschnurblut (Stammzellen) über VITA 34.)
  • Gewichtsreduktion (Hierunter fallen Teilnahmekosten für gewichtsreduzierende Maßnahmen (z.B. Weight Watchers) sowie der damit in Verbindung stehenden Produkte.)
  • Heilpraktiker (Es wird die Behandlung beim Heilpraktiker erstattet sowie alle von ihm verordneten homöopathischen Arzneimittel.)
  • Impfungen, wenn Sie nicht über die normale Erstattung abgedeckt werden
  • Nahrungsergänzungsmittel (Alle Arten der gesundheitsbewussten Nahrungsergänzung (z.B. Cellagon), insbesondere Vitaminpräparate, Aufbaupräparate aus der Apotheke (z.B. VitaSprint) und Präparate von Direktvertrieben wie z.B. LR Health&Beauty Systems, Herbalife und Fitline.)
  • Präventionskurse, die nicht über die Kurserstattung abgewickelt werden.
  • Sport / Fitness (Z. B. Mitgliedsbeitrag im Sportverein, Gebühren im Fitnessstudio, Eintrittskarten für das Schwimmbad und die Sauna, allgemeine Schwimmkurse, etc.)
  • Trainingsgeräte (Alle Hilfsgeräte, die zu Sport- und Fitnesszwecken eingesetzt werden können. Dies können Crosstrainer, Laufband, Rudermaschine, Fahrrad, Nordic-Walking-Stöcke, Sportschuhe, Gymnastikball, Deuserband, etc. sein)
  • Verhütungsmittel (Hierunter fallen alle gängigen Verhütungsmittel, insbesondere die „Pille")

 

Versicherungen


Im Bereich der privaten Versicherungen sind folgende Versicherungsarten über das Bonusmodell zuschussfähig:

  • Betriebliche Altersvorsorge (Finanzierungsanteil des Arbeitnehmers)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Dread Disease
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Grundfähigkeitsversicherung
  • Krankenzusatzversicherung ambulant und stationär
  • Pflegezusatzversicherung
  • Unfallversicherung
  • Zahnzusatzversicherung

 

Diese Aufzählung ist abschließend.

Alle anderen privaten Versicherungen (insbesondere Lebensversicherungen, Haftpflichtversicherungen, etc.) sind durch das Bonusmodell nicht zuschussfähig.
 

  • professionellen Zahnreinigung – Erhöhung des Erstattungsbetrages

 

Versicherte, die für die letzten fünf Kalenderjahre lückenlos die Zahnvorsorgeuntersuchungen nach § 22 Abs. 1 SGB V nachweisen, erhalten einen Zuschuss zu den Kosten der professionellen Zahnreinigung (PZR) in Höhe der nachgewiesenen Kosten, maximal bis zu einem Höchstbetrag von 50,00 Euro im Kalenderjahr je Versichertem. Die Leistung der PZR kann maximal einmal jährlich in Anspruch genommen werden.


Rechtlicher Hinweis

Pressemitteilung Nr. 61 vom 14. September 2016 Gesundheitsbewusstes Verhalten mindert nicht den Sonderausgabenabzug Urteil vom 1.6.2016 X R 17/15

Erstattet eine gesetzliche Krankenkasse im Rahmen eines Bonusprogramms dem Krankenversicherten die von ihm getragenen Kosten für Gesundheitsmaßnahmen, mindern diese Zahlungen nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 1. Juni 2016 X R 17/15 nicht die als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge. Im Urteilsfall hatten die Kläger Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a des Einkommensteuergesetzes geltend gemacht. Ihre Krankenkasse bot zur Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens ein Bonusprogramm an.

In der streitgegenständlichen Bonusvariante gewährte sie den Versicherten, die bestimmte kostenfreie Vorsorgemaßnahmen in Anspruch genommen hatten, einen Zuschuss von jährlich bis zu 150 € für Gesundheitsmaßnahmen, die von den Versicherten privat finanziert worden waren. Das Finanzamt (FA) sah in diesem Zuschuss eine Erstattung von Krankenversicherungsbeiträgen und verrechnete ihn mit den in diesem Jahr gezahlten Beiträgen. Dementsprechend ging das FA davon aus, dass auch die abziehbaren Sonderausgaben entsprechend zu mindern seien.

Das Finanzgericht gab der Klage statt, da es sich nicht um die Erstattung von Beiträgen handele. Der BFH bestätigte das Urteil. Die streitgegenständliche Bonuszahlung führe nicht dazu, dass sich an der Beitragslast der Versicherten zur Erlangung des Basiskrankenversicherungsschutzes etwas ändere. Die Zahlung habe ihren eigentlichen Rechtsgrund in einer Leistung der Krankenkasse, nämlich der Erstattung der von den Versicherten getragenen gesundheitsbezogenen Aufwendungen.

Die Bonuszahlung stehe nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit den Beiträgen zur Erlangung des Basiskrankenversicherungsschutzes, sondern stelle eine Erstattung der vom Steuerpflichtigen getragenen gesundheitsbezogenen Aufwendungen dar. Dem steht aus Sicht des BFH auch nicht entgegen, dass die Krankenkasse die Bonuszahlung als erstatteten Beitrag angesehen und elektronisch im Wege des Kontrollmeldeverfahrens übermittelt hatte. Dem kommt nach der Entscheidung des BFH keine Bindungswirkung zu.

Mit diesem Urteil, das sich lediglich auf die Bonusvariante in Form einer Kostenerstattung bezieht, widerspricht der BFH ausdrücklich der Auffassung der Finanzverwaltung (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 19. August 2013, BStBl I 2013, 1087), die in allen Krankenkassenleistungen aufgrund eines Bonusprogramms eine Beitragserstattung gesehen hat.


Bürgerentlastungsgesetz

GKV-Beiträge steuerlich besser absetzbar
Ab dem Veranlagungsjahr 2010 können Sie Ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung besser von der Steuer absetzen. Möglich macht dies das Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen – kurz das Bürgerentlastungsgesetz. Es soll laut dem Bundesfinanzministerium rund 16,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger in einem Umfang von circa 10 Milliarden Euro jährlich steuerlich entlasten.
Mit dem Bürgerentlastungsgesetz können ab dem Veranlagungsjahr 2010 alle Beiträge steuerlich geltend gemacht werden, die in einem Kalenderjahr gezahlt wurden.

Wie erfährt das Finanzamt von den geleisteten Beiträgen?

Für eine relativ unbürokratische Abwicklung wurde eine elektronische Übermittlung der erforderlichen Daten festgelegt. Der Arbeitgeber übermittelt nun im Rahmen der Lohnsteuerdaten auch die Angaben zur Kranken- und Pflegeversicherung an die Finanzbehörden, bei Rentenbeziehern erfolgt dies direkt durch den Rentenversicherungsträger.
Bei allen anderen Personen muss die Krankenkasse diese Aufgabe vornehmen. Die Kasse muss hierbei alle gezahlten und erstatteten Beiträge sowie die Bonuszahlungen melden (nach § 10 EStG in Verbindung mit § 71 Abs. 1 Nr. 4 SGB X).
Um die Datenübermittlung zu gewährleisten, benötigt das Finanzamt die Steueridentifikationsnummer der Versicherten. Wenn sie damit einverstanden sind, kann diese auch im Rahmen des Datenaustausches vom Finanzamt angefordert werden. Ansonsten gilt bei der Datenübermittlung folgende Vorgehensweise, zu der die Ernst & Young BKK als gesetzliche Krankenkasse verpflichtet ist:

Kriterien für die Datenübermittlung

  • Bei Versicherten, die bereits vor dem 01.01.2010 Mitglied waren, wird das Einverständnis für das Einholen der Steueridentifikationsnummer und die Übermittlung der Daten für die Beiträge vorausgesetzt.
  • Bei Versicherten, die nach dem 31.12.2009 Mitglied wurden, muss das Einverständnis eingeholt werden. Auch hier wurden die Versicherten von uns angeschrieben.
  • Bei allen Versicherten, die eine Beitragserstattung (z. B. aus dem Wahltarif) oder aber eine Bonuszahlung erhalten haben, wird das Einverständnis ebenfalls vorausgesetzt. Allerdings besteht hier kein Widerspruchsrecht.


Im Übrigen gilt der Grundsatz, wer seiner Übermittlung nicht zustimmt oder widerspricht, erhält keine steuerliche Vergünstigung.

Noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zu den Leistungen der Ernst & Young BKK? Dann rufen Sie uns einfach unser kostenfreies Kundentelefon an: 0800 2257244. Wir beraten Sie gerne.


Downloads zu diesem Thema

EY BKK Bonus Flyer
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EY BKK Bonusbogen
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