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Nichtrauchen ist in!

Nichtrauchen ist in!

Eine Informationen zur „rauchfrei“-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Nichtrauchen ist in! Immer weniger Menschen in Deutschland rauchen. Der Anteil rauchender Jugendlicher hat sich nach Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in den Jahren 2001 bis 2014 mehr als halbiert und liegt mit 9,7 Prozent auf einem historischen Tiefstand. Auch in der Gesamtbevölkerung wird weniger geraucht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil der Raucherinnen und Raucher im Jahr 1999 in Deutschland noch bei 28 Prozent, aktuell bei 25 Prozent.

Trotz rückläufiger Zahlen ist Rauchen in Industriestaaten wie Deutschland nach wie vor die Hauptursache für vorzeitige Sterblichkeit. Studienergebnissen zufolge verlieren Männer, die pro Tag über zehn Zigaretten rauchen, im statistischen Durchschnitt etwa 9 Lebensjahre, bei Frauen sind es ca. 7 Jahre. Die verkürzte Lebenserwartung von Raucherinnen und Rauchern ist vor allem auf das deutlich erhöhte Risiko für Krebs-, Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen.

Ein konsequenter Rauchstopp senkt das Risiko für diese Erkrankungen und bringt zusätzliche Lebensjahre. Bereits in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp verbessert sich die Lungenfunktion. Das macht sich im Alltag bemerkbar, zum Beispiel beim Treppensteigen oder beim Sport – und sollte ein Ansporn dafür sein, auch langfristig rauchfrei zu bleiben.

Zum Rauchstopp haben sich Methoden und Angebote bewährt, die auf den Prinzipien der Verhaltenstherapie beruhen. Bei diesen geht es darum, eine langfristige Verhaltensänderung zu bewirken. Der Rauchstopp wird konkret geplant, es wird ein Stopptag festgelegt und vorbereitet. Außerdem werden Handlungsalternativen erarbeitet und der Umgang mit kritischen Situationen, besprochen. Dies kann in einer Einzelberatung oder in einem Gruppenkurs erfolgen. Auch Online-Programme oder telefonische Beratungen, die mit verhaltenstherapeutischen Methoden arbeiten, können den Rauchausstieg erleichtern. Bei stark körperlich abhängigen Rauchern können Nikotinersatzprodukte wie Kaugummis oder Pflaster die erste Zeit ohne Zigarette erleichtern und Entzugssymptome lindern.

Für Menschen, die sich Unterstützung beim Rauchstopp wünschen, gibt es qualitätsgesicherte Angebote, wie die BZgA-Telefonberatung zur Rauchentwöhnung oder das von der BZgA und dem Münchener Institut für Therapieforschung (IFT) entwickelte „Rauchfrei-Programm“.

Weitere Informationen unter www.rauchfrei-info.de

Angebote der BZgA zum Thema Rauchstopp:

·                    Telefonische Beratung unter der Rufnummer 01805/31 31 31 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)

·                    Gruppenkurs „Rauchfrei Programm“. Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und den Möglichkeiten der Kostenerstattung gibt es unter: http://www.rauchfrei-programm.de

·                    Online-Ausstiegsprogramm mit Informationen, Tipps und täglicher E-Mail: www.rauchfrei-info.de

·                    Online-Mentorenprogramm „Rauchfrei-Lotsen“: erfolgreiche Ex-Raucherinnen und Ex-Raucher, unterstützen und beraten im Internetforum andere Menschen in der Phase ihrer Tabakentwöhnung:
              
http://www.rauchfrei-info.de/community/ueberblick-der-rauchfrei-lotsen/

·                    START-Paket zum Nichtrauchen mit Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen hilfreichen

·                    Materialien. Kostenlose Bestellung über: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221/8992257, E-Mail: order@bzga.de

 


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